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16. Dezember 2010   Pressemitteilungen

Was ist los im deutschen Einzelhandel?

Bestimmendes Thema der jetzigen Tage ist das Weihnachtsfest. Was schenke ich? Was kochen wir? Fehlten beim Christbaumständer nicht schon letztes Jahr zwei Halterungen? Vielleicht sollten wir doch einen neuen kaufen...

Fast vergessen: Die Situation im Einzelhandel. Besonders zur Vorweihnachtszeit ist der Stressfaktor für  Beschäftigte ernorm, denn sie erfüllen die Bedürfnisse ihrer Kunden nach Gütern. Grund genug für DIE LINKE, Kreisverband Herne/ Wanne-Eickel sich zur Situation der Beschäftigten im Einzelhandel zu Wort zu melden:„Fast täglich werden wir mit Skandalen im Einzelhandel konfrontiert.

Unzulässige Kameraüberwachung der Einzelhandelsbeschäftigten, sittenwidrige Entgelte, Sonntagsschutz, immer wieder Versuche der Unternehmen geltende Tarife zu unterwandern, permanenter Druck auf die vorwiegend weiblichen Beschäftigten durch die Arbeitgeber solche Arbeitsbedingungen hinzunehmen, Überfälle, Self-Scannerkassen und und und...

Wo kann König Kunde noch einkaufen ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen? Arbeitgeber wie Netto, KiK, IKEA, KARSTADT, Lidl, Schlecker usw., sind sicher nur die Spitze des Eisberges.

Wie kann es sein, das Arbeitgeber die zum Teil skandalösen Arbeitsentgelte mit der Begründung rechtfertigen, ArbeitnehmerInnen können damit Hartz IV aufstocken und man schaffe so mehr Arbeitsplätze? Ist es Sache des Staates und somit der SteuerzahlerInnen, solche Unternehmen auf Erfolgskurs zu halten? Oder wo kommen die Steuern der Beschäftigten her, nicht nur im Einzelhandel, wenn immer mehr ArbeitnehmerInnen trotz Arbeit, nicht mehr ohne staatliche Hilfe für ihren Lebensunterhalt sorgen können?
Seit Jahren wird um ein Ladenschlußgesetz mit der Gewerkschaft Ver.di und zahlreichen Betriebsräten gekämpft, dass die Interessen der Arbeitnehmerinnen berücksichtigt und nicht die auf ausschließlich Profit orientierte Strategie der Arbeitgeber im Einzelhandel.
Es sollte im Bewusstsein aller sein, die sonntags oder spät abends noch Einkäufe machen, dass der Kunde oft von Beschäftigten bedient wird, die unter Tarif arbeiten, auf Abruf bereit stehen und kurzfristig einspringen müssen, nicht nur in der Vorweihnachtszeit. Das oft weibliche Beschäftigte am Wochenende ihre Familien allein lassen, oder Alleinerziehende ihre Kinder irgendwie unterbringen müssen, um die Kunden für oftmals für viel zu geringes Entgeld zufrieden zu stellen.“

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