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27. September 2012   Pressemitteilungen

Petersberg II Konferenz in Bonn – Aufruf zum Protest gegen die zu erwartende „Erfolgsbilanz“ des Afghanistankrieges

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Vor 10 Jahren gab es nach den Terror-anschlägen auf das World Trade Center und dem Beginn des Militäreinsatzes die erste Afghanistankonferenz auf dem Bonner Petersberg. Auf dieser Konferenz wurde über die Zukunft Afghanistans beraten. Das daraus resultierende Petersberger Abkommen enthielt Schritte, die zu einer geordneten und demokratischen Entwicklung führen sollten. U.a. wurde die Interimsregierung um Karzai ins Amt gehoben.

„Das ganze ist jetzt 10 Jahre her, die Militärintervention läuft noch immer und die Verhältnisse in Afghanistan sind nicht geordnet und definitiv nicht demokratisch.", erklärt Timo Sefz, Sprecher des Kreisverbands. „Vielmehr sind die Rechte von Frauen, die Bildungssituation und die allgemeine Sicherheitslage so prekär, dass sich viele AfghanInnen, die morgens aus dem Haus gehen nicht sicher sind, ob sie den Tag überleben und Eltern ihre Kinder nicht in die Schule schicken, da sie Angst haben, dass sie vergewaltigt oder getötet werden."

So gibt es in der nächsten Woche die zweite Petersberg Konferenz in Bonn, auf der eine Bilanz gezogen werden soll und auf der weitere Schritte beraten werden sollen, wie eine geordnete und demokratische Entwicklung in Afghanistan erreicht werden kann.

„Für progressive Kräfte innerhalb von Afghanistan sowie für internationale Friedensbewegungen ist klar, dass es nur Frieden vor Ort geben kann, wenn die Militärintervention endet. Das ist ein klares Resumee aus einer Rede von Malalai Joya (Menschenrechtlerin und Parlamentarierin aus Afghanistan), die sie auf einer Veranstaltung in Bielefeld gehalten hat.", führt Veronika Buszewski, Sprecherin des Kreisverbands aus.

„Wir unterstützen daher die Proteste der Friedensbewegung gegen die Petersberg II Konferenz, die an diesem Wochenende geplant sind und werden am Sonntag bei der Gegenkonferenz Berichte und Lösungsansätze von progressiven Kräften aus Afghanistan diskutieren.

Wir fordern weiterhin alle HernerInnen auf, am Wochenende nach Bonn zu fahren um sich ein realistisches Bild zu machen, welches von dem verbreiteten „Mainstream-Bild" deutlich abweicht.", erklären Veronika Buszewski und Timo Sefz.

Bildhinweis:
Timo Sefz zusammen mit Malalai Joya auf einer Info-Veranstaltung in Bielefeld, 30.11.2011

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