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Christopher Krogull kleinChristopher Krogull

Unser Kandidat für Herne (Wahlkreis 110)

Gemeinsam mit dem Kreisverband möchte ich für ein gerechteres, ein offenes, ein buntes Nordrhein-Westfalen kämpfen und streiten. Gemeinsam mit euch möchte ich gegen Ausgrenzung und Benachteiligung in allen Bereichen antreten, möchte ich laut sein, wenn etwas schief läuft, möchte ich aufschreien wo immer Ungerechtigkeiten sichtbar werden.
Nordrhein-Westfalen steht vor einer fordernden Zeit: Die Schere zwischen arm und reich, die in ganz Deutschland immer weiter aufgeht, ist auch hier meilenweit geöffnet.

Aber insgesamt ist Nordrhein-Westfalen auch besonders stark von Armut betroffen. Das betrifft sowohl die öffentliche Hand als auch die Bürgerinnen und Bürger.

Der Zustand der Schulen ist vielerorts katastrophal – dabei ist Bildung eines der wichtigsten Güter der modernen Gesellschaft. Hier muss etwas getan werden: Gute Bildung ist der Grundstein für ein gutes Leben. Gute Bildung muss deshalb allen zugänglich sein. Wenn bis heute Kinder von Erwerbslosen und Arbeiter*innen deutlich seltener eine gute Bildung genießen dann ist das fatal.
In den kommenden Jahren aber wird auch eine ganz andere Herausforderung auch in den Vordergrund rücken: Rund 330.000 Geflüchtete sind im vergangenen Jahr nach Nordrhein-Westfalen gekommen, in diesem Jahr rechnet das Land mit rund 80.000 Geflüchteten. Derzeit geht NRW damit rabiat um: Kein anderes Bundesland schiebt so zahlreich ab wie Nordrhein-Westfalen. Das Leben in den Flüchtlingsunterkünften des Landes und der Kommunen ist geprägt vom Mangel und von unmenschlicher Enge. Menschen, die so viel Leid erfahren haben wie viele Geflüchtete sollten hier einen sicheren Zufluchtsort finden – nicht zusammenbrechende Etagenbetten in viel zu engen Zimmern. Ihnen muss auch therapeutisch geholfen werden, sie brauchen Zuwendung und Wärme. Sie erleben hier aber oft nur brutale Kälte.
Integration muss gelebt werden: Hier gibt es in Nordrhein-Westfalen viel Luft nach oben. Die Beschulung von Flüchtlingskindern lässt genauso zu wünschen übrig wie die Arbeit der kommunalen Behörden im Umgang mit Geflüchteten. Wo es nur möglich ist, wird den Menschen ein Stein in den Weg gelegt: Sei es die Beantragung von Sozialleistungen, die Suche nach einer Wohnung oder die Integration in den Arbeitsmarkt, alles wird so schwer wie möglich gestaltet. Das muss sich ändern: Die Behörden des Landes und der Kommunen müssen sich den Neuankömmlingen öffnen, sie müssen auf ihre Belange eingehen und die Mitarbeiter*innen müssen gezielt geschult werden. Aus dem Fordern muss ein Fördern werden – die Geflüchteten müssen sich hier willkommen fühlen.
Nordrhein-Westfalen ist nicht zum ersten Mal gefordert, neue Mitmenschen zu integrieren. Und auch dieses Mal ist das zu schaffen – man muss es nur wollen. Im neuen Landtag wird wichtig sein, dieses große Arbeitsfeld nicht den Rechtspopulist*innen zu überlassen, sondern selbst aktiv zu werden und der Flüchtlings- und Integrationspolitik des Landes Nordrhein-Westfalen unseren Stempel aufzudrücken. Denn wer wenn nicht DIE LINKE soll sich stark machen für all jene, die im aktuellen System schwach gehalten werden?
Als Direktkandidat der LINKEN im Wahlkreis 141 (Herne) möchte ich dieses Anliegen in die Öffentlichkeit tragen.
Lassen Sie uns gemeinsam dafür kämpfen, in Nordrhein-Westfalen mehr Gerechtigkeit zu erreichen, mehr Offenheit und eine bunte und solidarische Gesellschaft für alle. Packen wir’s an!
Mit freundlichen Grüßen
Christopher Krogull

Sozialberatung

Sozialberatung HP