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30. April 2014   Pressemitteilungen

Da war doch mal was......

Veronika HP.... am 28. Februar 2013: „Nach der Ausbildung bei der Stadt droht die Arbeitslosigkeit“ titelte die WAZ Herne. Betroffen: 13 Auszubildende, u.a. ein Bauzeichner, ein Fachangestellter für Medien- und Informations- dienste, ein Fachinformatiker, ein Veranstaltungstechniker, ein IT-Systemelektroniker.

„Immerhin ist es gelungen, auf Antrag der LINKEN einen Teil der Betroffenen zumindest für ein Jahr weiterzubeschäftigen“, blickt Veronika Buszewski, Mitglied im Rat der Stadt Herne, zurück, merkt aber auch kritisch an: „Schon damals nur eine halbherzige Entschei- dung, denn: Mittelfristig braucht die Stadt Herne junges Personal!“

Markus Dowe, Sprecher des Kreisverbandes stellt fest: „Fakt ist: Bis 2023 wird mehr als ein Drittel des städtischen Personals über 50 Jahre alt sein. Bis 2023 müssen durch altersbedingtes Ausscheiden 428 Stellen wieder besetzt werden. Und da schafft es die Stadt Herne nicht, alle Auszubildende zu übernehmen? Da soll z.B. für IT-Systemelektroniker, Fachinformatiker oder Vermessungstechniker keine Arbeit da sein?“

Buszewski weiter: „Das ist natürlich Quatsch. Vielmehr ist es so, dass die Maßnahme 3 ´Wegfall der Anschlussbeschäftigung nach der Ausbildung` im Haushaltssanierungsplan umgesetzt wird. Ob diese Maßnahme sachpolitisch sinnvoll ist, stand und steht nicht zur Diskussion, denn was zählt, ist der kurzfristige Einspareffekt. Wenn man böse sein will, kann man sagen, dass dieses Vorgehen eine kommunalpolitische Bankrotterklärung ist: Es werden Beschlüsse nach Kassenlage gefasst statt nach tatsächlichen Bedarfen und Notwendigkeiten.“

Dowe: „Zur Erinnerung: 428 Stellen müssen im nächsten Jahrzehnt wieder besetzt werden. Wäre es da nicht sinnvoll, generell mehr auszubilden – und diese danach auch weiter zu beschäftigen?“