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07. Mai 2011   Pressemitteilungen

Atomausstieg wasserdicht machen

"Während tausende Menschen demonstrieren und Petitionen unterstützen, die den Ausstieg aus der Kernenergie fordern, denken die Eon-Aktionäre scheinbar nur an ihre Rendite," so MdB Ingrid Remmers zu der Hauptversammlung des Energiekonzerns am 5.5.2011. Mehrfach hatte der Eon-Vorstandsvorsitzende, Johannes Teyssen, Applaus für seine Äußerungen zur Atomenergie in der Essener Grugahalle geerntet.

Derzeit verzichte Eon, im Gegensatz zu RWE, auf eine Klage gegen das 3-monatige Moratorium der Bundesregierung. Jedoch wolle man, im Falle einer Neuausrichtung der deutschen Energiepolitik, die Ansprüche der Aktionäre auf Schutz ihres Vermögens geltend machen.

"Damit nimmt Eon eine Position ein, die den Interessen der Bevölkerung zuwider läuft," so MdB Remmers weiter. "Denn die breite Unterstützung, die Petitionen und Demonstrationen erfahren, zeigt die Notwendigkeit des sofortigen Ausstiegs aus dieser gefährlichen Technologie." Wie viele Menschen, fordert auch die LINKE ein Verbot der Nutzung und des Exports von Atomenergie in die Verfassung festzuschreiben. Darüber hinaus muss die BRD aus allen Verträgen aussteigen die sie an die Atomenergie bindet.

"Das Gebahren von RWE und Eon zeigt: Wir brauchen eine nachhaltige ökologische Energiewende. Wie bisher werden die Energiekonzerne auch in Zukunft versuchen ihre Profitmaximierung gegen die Interessen der Bevölkerung durchzusetzen."

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