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08. Juni 2017   Pressemitteilungen

Linie 306: Nur noch jede Viertelstunde?

Unsere Stellungnahme zur Stellungnahme der Stadt zum Nahverkehrsplan der Stadt Bochum

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Auszug Stellungnahme der Stadt Herne

Die Stadt Bochum hat am 29.11.2016 einen Beschlussvorschlag des Nahverkehrsplan vorgelegt, welche auch für das Herner Stadtgebiet eine große Bedeutung hat. So steht seit über einem halben Jahr bereits fest, dass Bochum plant, die reguläre Taktzeit der Linie 306 von 10 min auf 15 min zu reduzieren.

Dabei gilt die Straßenbahnlinie als zentraler Zubringer sowohl für den Wanne-Eickel Hbf als auch für die Bochumer Innenstadt. In einer Stellungnahme der Stadt Herne zum NVP Bochum wurde diesem Vorhaben zugestimmt, ohne zuvor einen Beschluss der bürgerschaftlichen Gremien eingeholt zu haben. Es wurde lediglich gebeten in der Hauptverkehrszeit (also an 2 Std/werkstags) eine Taktzeit von 7,5 min bis zur Endstation Wanne-Eickel Hbf anzubieten.

„Es ist schon sehr verwunderlich, dass die Stadt Herne von den Plänen seit Ende November letzten Jahres in Kenntnis gesetzt wurde und  3 ½ Monate später, ohne die Herner Bürger*innen zu informieren und ohne den Beschluss der politischen Vertreter*innen einzuholen, eine Stellungnahme abgibt“, so Oliver Dick, Mitglied im Planungsausschuss.

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Auszug Stellungnahme Stadt Herne

„Dass es auch anders geht, zeigen die benachbarten Städte. So hat Gelsenkirchen den Entwurf bereits seit Februar intensiv diskutiert. Hierdurch wurden Änderungen eingearbeitet und somit die Interessen der ÖPNV-Nutzer*innen entsprochen. Dass Herne die Reduzierung des Angebots der einzigen Straßenbahnlinie zustimmt hat, macht mich schier fassungslos. Hierdurch wird die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs insgesamt geschwächt.“, ergänzt Daniel Kleibömer, Geschäftsführer der Linken Fraktion.

Auch bei der Buslinie 368 macht die Stellungnahme der Stadt uns stutzig. So plant Bochum eine erhöhte Taktung von 20 min auf 15 min, also eine Verbesserung gerade im Hinblick auf mögliche Anschlussmöglichkeiten anderer Busse und Straßenbahnen der Bogestra.  „Hier schlägt die Verwaltung der Stadt Herne den Bochumern eine Reduzierung auf 30 min vor - ohne dies bislang kommuniziert zu haben“, so Kleibömer weiter.

„Das Vorgehen von der Verwaltung der Stadt Herne zeigt wieder einmal, dass ein transparentes Vorgehen und eine Beteiligung der Öffentlichkeit scheinbar als unnötig empfunden wird. Dass hierbei eine signifikante Verschlechterung des ÖPNV favorisiert wird ist auch vor dem Hintergrund des erklärten Zieles unverständlich, dass die Stadt Herne den CO2-Ausstoß reduzieren möchte“, fasst Oliver Dick zusammen.

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