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29. Juli 2015   Pressemitteilungen

Immer wieder Becker!

Wie kürzlich bekannt geworden ist, soll das Bottroper Entsorgungsunternehmen Becker erneut in einem möglichen Umweltskandal verwickelt sein: Bei der von ihm betriebenen Aufbereitungsanlage für Reste aus Müllverbrennungsanlagen und Industrieabfälle im Hafen Grimberg soll die Rostasche-Halde  höher als erlaubt und das Schüttvolumen erheblich außerhalb des genehmigten Rahmens sein.

Klaudia Scholz, Linkes Mitglied im Umweltausschuss der Stadt Herne dazu: „Es ist schon verwunderlich, wie seltsam träge auf die Beschwerden betroffener Anwohner reagiert wird. Verwunderlich, weil eigentlich seit Jahren bekannt ist, dass die Halde weit über die genehmigte Höhe aufgekippt wurde und die Lagermenge ohne Genehmigung nahezu verdoppelt wurde.Seit Jahren bestehen immer wieder erhebliche Zweifel an der Ungefährlichkeit der tatsächlich dort abgekippten Materialien, denn keiner weiß, was dort wirklich abgekippt wurde.“

Veronika Buszewski, Sprecherin des Kreisverband: „Verwunderlich ist es vor allem deswegen, weil Becker schon allzu oft in Umweltskandale verwickelt gewesen ist. In Erinnerung sind allen noch die Vorkommnisse bei der Rekultivierung der Thyssenhalde bei uns in Herne, wo Becker bei der Verfüllung illegal nicht verdichtungsfähige Abfälle wie z.b. Altreifen, Kunststoffe, Metallschrott beimengte. 2013 wurde gegen einen Geschäftsführer eine Geldbuße wegen unerlaubten Betreibens von Anlagen verhängt.“

„Da noch Vertrauen in Aussagen der Firma Becker zu haben, fällt schwer“, ergänzt Scholz. Scholz weiter. „Dass Becker erst jetzt, nach Erstattung einer Strafanzeige, einen Antrag gestellt hat, die Höhe der Rostasche-Halde sowie das größere Schüttvolumen zu genehmigen, sagt einerseits alles über das Geschäftsgebahren dieser Firma aus, bestätigt andererseits die Vorwürfe!“

Die Rostasche-Halde im Hafen Grimberg grenzt direkt an Wanner Gebiet. Buszewski: „Schon seit Jahren gibt es auch von Wanner Seite Beschwerden über zu hohe Belastung durch Rostasche. Da jetzt endlich konsequent einzuschreiten, ist der einzige richtige Weg:  Gelsenkirchen muss einen  sofortigen Kippstopp aussprechen und – auf Kosten von Becker -  eine umfangreiche Analyse der verkippten Materialien insbesondere auf Gesundheit gefährdende Bestandteile in Auftrag geben. Sollten solche Stoffe auch nur in Spuren festgestellt werden, wird eine umgehende Abdichtung der Halde verfügt, um jeden Stofftransport durch Wind und Regen zu unterbinden.“ so Buszewski abschließend.

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