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20. Mai 2015   Pressemitteilungen

Es gibt Alternativen!

Zur Ablehnung der Verwaltungsvorlage zur Anmietung von Räumlichkeiten an der Südstraße als Sammelunterbringung von Flüchtlingen

„´Flüchtlinge willkommen!` ist für uns nicht nur ein medienwirksamer Schönsprech, sondern Anspruch, alles Mögliche zu tun, dass Flüchtlinge sich in Herne wohl aufgenommen fühlen. Sammelunterkünfte für länger dauernde Aufenthalte stehen dem generell entgegen!“, stellt Veronika Buszewski, Sprecherin des Kreisverbandes, fest.

„Dabei gibt es eine konkrete Alternative zu Sammelunterkünften: Die dezentrale Unterbringung. Nicht nach einem Jahr, nicht nach drei Monaten, sondern spätestens nach einem kurzen Übergang von maximal einem Monat!“,  fordert Andreas Ixert, Fraktionsvorsitzender der Linken im Rat der Stadt Herne.

„Die Möglichkeit der zeitnahen Schaffung von dezentralen Wohnmöglichkeiten dürfte angesichts des Wohnungsmarkt in Herne möglich sein: Allein die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft hat einen Leerstand von ca. 100 Wohneinheiten. Insgesamt geht man von einer stadtweiten Leerstandsquote von mindestens 3% aus, also  ca. 2500 Wohneinheiten“, verdeutlicht Ixert und folgert angesichts der Zahlen: „Wenn man also will, ist es möglich!“

„Dass das Modell  der dezentralen Unterbringung  nicht nur aus humanitären Gesichtspunkten notwendig, sondern auch betriebswirtschaftlich sinnvoll ist, beweisen alle Kommunen und Länder, die das Modell anwenden. Die entfallenden Betriebs- und Instandhaltungskosten und die Kosten für Hausmeister- oder Sicherheitsdienste sowie die Mietpreisdifferenz zwischen Sammelunterkunft und Wohnungsmarkt sind erheblich!“ ergänzt Buszewski.

„Kosten, die anderweitig aufgewendet werden müssen, denn die dezentrale Unterbringung als Einzelmaßnahme reicht bei weitem nicht aus. So muss zumindest in der ersten Zeit zwingend eine regelmäßige Betreuung der Flüchtlinge auch bei der dezentralen Unterbringung durch Sozialarbeiter sichergestellt werden“, fordert Ixert.

„´Willkommen´ bedeutet aber nicht nur sozialarbeiterische Betreuung, sondern auch Begleitung anbieten, Hilfestellungen geben, Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewährleisten oder informelle Ebenen schaffen. Dazu gehören zum Beispiel ausreichende und nicht allein auf das Erlernen der deutschen Sprache reduzierte Integrationskurse, praktische vor-Ort Hilfen in Fragen der Kinderbetreuung oder Arbeitsmarktintegration und  Patenschaftsprogramme oder kulturelle Angebote“, ergänzt Buszewski und stellt abschließend fest: „Das Geld, das für die Sammelunterkunft Südstraße für drei Jahre verausgabt wird, ist sinnvoller investiert in die dezentrale Unterbringung, kombiniert mit den oben genannten Maßnahmen!“

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