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31. August 2008   Pressemitteilungen

ASD in Not - Erziehungshilfen am Ende?

zu "Weitere Kürzungen für de Erziehungshilfen"

Ein genehmigter Haushalt ist sicherlich ein positives Signal. Doch die Frage bleibt, auf wessen Kosten dies erreicht wurde.

Ein Beispiel: Im Jahr 2000 betrugen die Ausgaben bei den Mitteln zur Erziehungshilfen 11 Mill €, 2007 bei 10,5 Mill €. Diese Ausgabenreduzierung mag prozentual gering erscheinen, aber: Im Jahre 2003 nahmen zum Stichtag 31.12. 446 Familien Angebote in Anspruch, 2007 dagegen 670! Dies entspricht einer Steigerung von 50 %.

Die Folgen: Hilfeplanverfahren nach Kassenlage. Allein gelassene Familien und Kinder. Überarbeitete Mitarbeiter, Überlastungsanzeigen an die zuständige Dezernentin!

Herr Bornfelder: Erziehungshilfen sind nicht nur eine Pflichtaufgabe, sondern die Familien und Kinder haben einen Rechtsanspruch auf die bestmöglichsten Hilfsangebote! Wie kann man da von oben Einsparpotenziale verordnen?

Die LINKE fordert ein Gegensteuern, um die unmöglichen Zustände zu beenden: Herausnahme der Erziehungshilfen aus der Personalkostenquotierung. Verfolgung der Überlastungsanzeigen. Eine Dienstanweisung, das die individuellen Bedarfe Vorrang vor möglich entstehenden Kosten haben sowie eine personelle Aufstockung des ASD.

Denn Konsolidierung darf nicht zu Lasten von hilfebedürftigen Kindern und Familien gehen. Dies sollte ein Grundsatz für eine familienfreundliche Stadt wie Herne sein!

Bärel Beuermann (Stadtverordnete DIE LINKE)
Daniel Kleibömer (Mitglied des Vorstandes DIE LINKE Herne / Wanne-Eickel)

 

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