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27. April 2015   Pressemitteilungen

Ja zum Streik!

2015-03-04 dasmussdrinsein logoDIE LINKE Herne unterstützt Erzieherinnen und Erzieher

Anlässlich der anstehenden Urabstimmung von ver.di erklärt sich DIE LINKE. Herne/Wanne-Eickel solidarisch mit den Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten. „Es ist schon befremdlich, welch Schauspiel die Arbeitgeber auf dem Rücken der Beschäftigten, der Eltern und nicht zuletzt auf dem Rücken der Kinder vollführen“, erklärt Markus Dowe, Sprecher der Herner Linken.

„Da sind die Anforderungen an die Arbeit der Erzieher und Erzieherinnen in den Tagesstätten in dem letztem Jahrzehnt kontinuierlich angestiegen. Immer neue Bildungspläne regeln den Berufsalltag. Dokumentation und Reflexion sind zu Recht ausgebaut worden. Die Sozialraumorientierung als Konzept für Kindertageseinrichtungen wurde eingeführt. Viele Einrichtungen haben sich von der Tageseinrichtung für Kinder zu komplexen Familienzentren entwickelt“, stellt Daniel Kleibömer, langjähriges Mitglied im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie, fest.

„Doch was ist passiert: Honoriert werden all diese Mehrleistungen nicht - weder durch eine angemessene Bezahlung noch durch veränderte Rahmenbedingungen. Der Personalschlüssel der Einrichtungen ist viel zu knapp bemessen; für Dokumentation, Reflexion und Dialog bleibt im Kita-Alltag kaum Zeit. Das ist demotivierend“, ergänzt Dowe.

„Deutlich wird das, wenn man feststellen muss: Das Gehalt von Erzieherinnen und Erziehern sowie von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen liegt aktuell auf dem Niveau von 1991 – obwohl viele Kosten seitdem deutlich gestiegen sind“, ergänzt Kleibömer und stellt kurz und knapp fest: „Ein Unding!“

„Die Forderungen von verdi, dass sowohl die Erzieherinnen und Erzieher (von S 10 zu S 13) als auch die Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger (von S 5 zu S 6) entsprechend ihrer tatsächlichen Arbeit höher eingruppiert werden, ist längst überfällig. Denn: Der Wert der Arbeit bemisst sich nicht nur über verbale Anerkennung, sondern auch über ein angemessenes Gehalt“, fasst Dowe zusammen und bittet alle Gewerkschaftsmitglieder, bei der Urabstimmung, die bis zum 5. Mai 2015 läuft, sich für einen Streik auszusprechen.

 

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