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20. Mai 2014   Pressemitteilungen

Schulsozialarbeit muss bleiben!

Herner LINKE unterstützt dezentralen Aktionstag der Sozialverbände am 21. Mai: Schulsozialarbeit ins Schulgesetz

Am Mittwoch, den 21. Mai 2014  findet ein dezentraler Aktionstag der NRW-Sozialverbände statt, so etwa in Castrop-Rauxel, Marl und Wuppertal. Die Herner LINKE erklärt sich solidarisch mit dem Anliegen des Aktionstags der Sozialverbände: Schulsozialarbeit muss dauerhaft abgesichert werden!

Im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) wurden in einem komplizierten Finanzierungsverfahren den Kommunen Mittel zur Verfügung gestellt, die diese dann zeitlich befristet bis Ende 2013 für Schulsozialarbeit eingesetzt haben. Aufgabe dieser Stelleninhaber_innen war zu Beginn vor allem, den anspruchsberechtigten Familien durch den Dschungel der Anträge zum BuT zu helfen, damit sie ihre Ansprüche auf Sportvereinsbeiträge, Musikschulkurse, Nachhilfe usw. für ihre Kinder überhaupt realisieren konnten.

„DIE LINKE hat immer wieder kritisiert, dass Schulsozialarbeit im Kern keine Antragsberatung sein dürfe, auch nicht zeitlich begrenzt und erst recht nicht finanziert (wenn auch über Umwege) aus den Mitteln, die den Kindern mit Hartz IV- Ansprüchen zustehen“, meint Veronika Buszewski, Herner Stadtverordnete der LINKEN.

Andreas Ixert, mit Veronika Buszewski Spitzenduo der Herner LINKEN für die Kommunalwahl am Sonntag: „Schulsozialarbeit ist in einer Gesellschaft, die ihre Kinder und Jugendliche einem enormen Druck aussetzt, die immer weiter kulturelle, musische, sportliche und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche zusammenstreicht, eine dringend erforderliche Aufgabe für alle Schulen.“

Das ist grundsätzlich auch in der NRW-Schulpolitik anerkannt, denn alle Gesamtschulen wurden früher bei ihrer Gründung mit Schulsozialarbeit ausgestattet.

„Dem herrschenden Kürzungswahn wurden aber auch diese Stellen unterworfen, so dass einige Schulen Lehrkraftstellen in Schulsozialarbeitsstellen umgewandelt haben. Diese Wahl zwischen Pest (größere Klassen) und Cholera (keine Schulsozialarbeit) lehnen wir ab“, so Buszewski weiter.
Deshalb fordert DIE LINKE, dass die Schulsozialarbeit als feste Aufgabe der Schulen ins NRW-Schulgesetz aufgenommen wird. Dazu muss in den entsprechenden Umsetzungserlassen auch ein ausreichender Schlüssel (Schüler_innenzahl je Schulsozialarbeitsstelle) festgelegt werden.

„Das Herumgeeiere, wer nun die Kosten für die dringend notwendige Schulsozialarbeit übernimmt, ist unwürdig“ so Ixert und Buszewski abschließend.

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